
VORSPIEL – frei nach Carl Djerassi
:performativer Seitensprung vom Theater in die Bildende Kunst
Uraufführung
Premiere: 16.3.2013 Künstlerhaus Wien
Aufführungen: 17.-21.3.2013
Schauspieler Wien/Timisoara, Deutsches Theater:
Hannah Arendt : Olga Diana Török
Gretl Adorno: Daniela Kong
Theodor Adorno: N.N.
Walter Benjamin aus der Box: Stefan Wieland
Schauspieler Berlin Epicentroart:
Hannah Arendt: Sigrid Maria Schnückel
Gretel Adorno: Lotte Ullrich
Theodor Adorno: Matthias Bade
Walter Benjamin aus der Box: Stefan Wieland
Inszenierung: Denise Parizek
Kostüme: Agnes Hamvas
Bühne: Astrid Sodomka
Kompositionen: Elias Berner
Produktion: pogmahon.company
„Gib kein Geschenk, das die andre erkennen könnte, und habe für deinen Seitensprung keinen bestimmten Termin.“
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ORT
In Wien finden die Vorstellungen im Seitentrakt des Künstlerhaus Wien, 1.Stock statt, in Timisoara im Deutschen Theater. Für Berlin haben wir die Galerie Epicentrart, Karl Marx Allee 82-84, ins Auge gefasst. Tagsüber ist in allen Locations eine Ausstellung der Kunstkoffer zu sehen, abends verwandeln sie sich in eine Installation, in der die Performance statt findet.
FORM
„Vorspiel“ ist ein Theaterstück von Carl Djerassi über Liebe, Macht, Eifersucht und den verlorenen Koffer von Walter Benjamin. Carl Djerassis Vorspiel behandelt in zwei parallelen Handlungssträngen die Dreiecksbeziehung zwischen Gretel Adorno, Theodor Adorno und Walter Benjamin und die daraus resultierende Erpressung.
Wir interpretieren Carl Djerassis Stück auf den Ebenen Musik, Performance und Bildende Kunst. Wir gehen von einer theatralen Performance aus, die anhand dreier extrahierter Dialogstränge präsentiert wird. Ein visuelles Gesamtkonzept definiert den Raum fűr die Performance und wandelt sich zu deren Ende in eine Ausstellung. Auf auditiver Ebene wird der trockenen Sprache die Sensualität der Musik entgegengesetzt.
TEXT
Was wäre die Weltliteratur ohne Außenbeziehungen, ohne “gefährliche Liebschaften”? Was wären Fernsehen und Kino ohne Dreiecksbeziehungen, ihre Dramatik und ihre Verwicklungen? Die Skandalpresse lebt von Enthüllungen, vom indiskret schlüpfrigen Blick durch die Schlüssellöcher der Welt.
Carl Djerassi macht keinen Halt vor den Größen des Parnass und enthüllt Skandalgeschichten aus dem Hause Adorno. Wo bleibt die Erotik? In Walter Benjamin’s Briefen und Gretel Adorno’s Schoß. Der Professor als begnadeter Verbalerotiker.
PROCEDERE
Djerassi holt Adorno aus seiner konventionellen Rolle, wir verfahren auf dieselbe Weise mit Djerassi. Konsequent lösen wir den Aufbau des Theaterstückes auf, fragmentieren den Text und verwenden lediglich die Dialoge, in denen es um Liebe, Eifersucht und Macht geht, wodurch der Handlungsverlauf verloren geht. Somit überwinden wir die Konventionen der Regelästhetik.
Mit unserer performativen Inszenierung untersuchen wir, wie weit die Dynamik eines Textes mittels Wort, Bild und Musik aufrecht erhalten bleibt.
„Bild“ versteht sich hier im Sinne der bildenden Kunst, ein statisches Kunstwerk im Raum, der sich über die, von verschiedenen KünstlerInnen gestalteten Koffer, definiert. Theater/Wort, Musik/Ton, Kunstwerke/Bild, die als Vehikel für den Transport philosophischer und beziehungsbezogener Gedanken dienen, setzen wir als gleichberechtigte Werkzeuge ein.
INSZENIERUNG
Walter Benjamin, das Subjekt der Begierde und der implizierten Auseinandersetzung, wird mittels eines Ghettoblasters dargestellt. Gretel Adorno benutz seine Aussagen als Machtinstrument. Fräulein X, die Erpresserin, wird auch von Band via Telefongespräche eingespielt. Auch sie wird instrumentalisiert.
Die Starre der intellektuellen Konversation wird durch das sprachliche Stilmittel des Assoziationsspiels „Ich packe meinen Koffer…“ gelöst. Dadurch entstehende retardierende Momente schaffen eine Art Raum im Raum, in dem Reflexion und Selbstironie zur Entfaltung kommen.
Das Spiel ist ein Verweis auf den verschwundenen Koffer Benjamins und dessen unbekannten Inhalt. Der Koffer als Spekulationsobjekt. Die Suche nach dem Koffer als die Suche nach der Wahrheit. Psychologisch gesehen geht es um Macht über den Partner, Eifersucht und Selbstdarstellung. Die Selbstreflexion wird durch die Überfrachtung des Ichs ausgeblendet. Dadurch geht für die Beteiligten die „Draufsicht“ verloren und sie verfilzen sich in Kleinkrämereien, egal wie intellektuell und weltgewandt die Protagonisten sind. Durch den Versuch der Neutralisierung, der emotionslosen Aussprache, werden die Sätze relativiert und in ihrer Absurdität zur Schau gestellt. Am Schluss der Inszenierung werden diese Koffer von den Schauspielern und Zuschauern geöffnet und die Sprache in Bilder transformiert. Was übrig bleibt, ist das Bild. Das Vorspiel als Vorspiel zu einer Ausstellung von namhaften in Wien, Temesvar und Berlin lebenden KünstlerInnen zum Thema Dreiecksbeziehung.
VISUELLES GESAMTKONZEPT
Die traditionelle Aufteilung auf Bühne und Zuschauerraum fällt weg und wird durch ein visuelles Gesamtkonzept für den ganzen Raum ersetzt. Eine Installation aus 70 geschlossenen Koffern, die am Boden des Raumes angeordnet sind, dient dem Publikum als Sitzmöglichkeit und wird an mehreren Punkten als Spielraum genutzt.
Der geschlossene Koffer als Bedeutungs- und Inhaltsträger verbirgt in sich die Arbeiten verschiedener renommierter in Österreich und im Ausland lebender Künstlerinnen und Künstler. Als Schlussakt der Performance werden die Koffer von den SchauspielerInnen und vom Publikum geöffnet und die Installation verwandelt sich in eine Ausstellung.
Bei Betreten des Raumes nimmt man die SchauspielerInnen als Teil der Installation wahr. Sie sind zeitlos alltäglich gekleidet, wobei jedem/r eine de drei Grundfarben zugeordnet ist. Die monochrome Farbgebung bricht die Normalität und ist eine Übertragung des dreiteiligen Aufbaus des Stückes auf visuelle Ebene und stellt einen Bezug zum Aufbau der Musik her.
KÜNSTLERINNEN
Lise Lendais, Barbara Höller, Barnabas Huber, Maria Grün, Eva Grün, Benoit Gob, Markus Guschelbauer, Annette Tesarek, Michael Koch, Lutz Bielefeldt, Tiberius Stanciu, Anna Watzinger, Sula Zimmerberger, Klaus Pamminger, Hermes Payrhuber, Gudrun Lenk-Wane, Thomas Glänzel, Julius Deutschbauer, Franz Graf, Igor Sapic, Sladjan Krklec, Renate Huber, Mandarina Brausewetter, Elias Berner, Max Berner, Max Kaufmann, Parsia Kananian, Gerhard Spring, Murat Pulat, Stefan Arztmann, Zanga, Madalina Lazar, Sorin Neamtu, Ovidiu Fennes, Marius Bercea, Vlad Olariu, Mats Bergen, Torsten Ruehle, Peter Ruehle, Daniel Thurau, Rasmus Hirthe, Evelin Schmid, Marcus Zobl, Michael Koch, u.a.
MUSIK
Der Aufbau des Textes lässt sich mit einem musikalischen Formmodell fassen, der Sonatenhauptsatzform. In dieser werden ein Hauptthema und ein kontrastierendes Seitenthema vorgestellt, um in der Durchführung "mit einander zu streiten". Dieses Modell lässt sich wiederum auf die Dialektik Hegels zurückführen -
These, Antithese, Synthese. Nach Adornos Verständnis befolgt gerade Kunstmusik keine Form, sondern entwickelt diese dialektisch aus ihren einzelnen Bestandteilen. Adorno sieht das als notwendige Bedingung von Kunst; ein Kunstwerk müsse nach seinen eigenen Regeln funktionieren.
„Ist ` s einmal heraus, leugne beharrlich es ab . . . Schone aber nicht deine Lenden! …Leugne durch Beischlaf, dass du mit einer anderen schliefst.“ .
VITAE TEAM
Carl Djerassi, Professor für Chemie an der Stanford University, ist einer der wenigen
amerikanischen Wissenschaftler, dem sowohl die National Medal of Science (für
die erste Synthese eines oralen Verhütungsmittels) als auch die National
Medal of Technology verliehen wurde. Für seine Forschungstätigkeit wurde er
mit zahlreichen wissenschaftlichen Auszeichnungen und 26 Ehrendoktoraten
geehrt. Darüber hinaus erhielt er 1999 das „Österreichische Ehrenkreuz für
Wissenschaft und Kunst“, 2001 den „Preis der Gesellschaft Deutscher Chemiker
für Schriftsteller“, 2002 das “Grosse Goldene Ehrenzeichen für Verdienste um
das Bundesland Niederösterreich” sowie die “Ehrenmedaille der Bundeshauptstadt
Wien in Gold”, 2003 das „Große Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland“
sowie die „Erasmus Medaille“ der Academia Europeae, 2004 die Gold Medaille
des American Institute of Chemists, 2005 den „Premio letterario Serono“ (Rome)
sowie die „Lichtenberg-Medaille“ der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen
und 2008 das “Grosse silberne Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik
Österreich.” In 2005 erschien eine österreichische Briefmarke mit Djerassis
Bild.
Zu seinen literarischen Werken zählen Kurzgeschichten, fünf Romane, sowie
eine Autobiographie (Die Mutter der Pille), ein Memoirenband (THIS MAN’S PILL
- Sex, die Kunst und Unsterblichkeit). und in 2008 das Buch Vier Juden auf
dem Parnass—ein Gespräch das sich mit Adorno, Benjamin, Scholem und Schönberg
beschäftigt und 2012 erscheint der Lyrikband „Ein Tagebuch des Grolls 1983-1984“.
Seit 1997 ist Djerassi vorrangig mit Bühnenwerken befasst. Das erste
Theaterstück, UNBEFLECKT,(Premieren in Edinburgh, San Francisco,London,
Wien) wurde in 12 Sprachen übersetzt; die Hörspielfassung wurde im Jahre 2000
vom BBC World Service, in 2001 vom WDR und dem Schwedischen Rundfunk und in
2004 vom amerikanischen Sender NPR und in 2006 vom Radio Prag ausgestrahlt.
Sein zweites Bühnenwerk, OXYGEN, in Zusammenarbeit mit Roald Hoffmann, ist seit seiner Premiere in 2001 (San Diego, Würzburg und London) in 16 Sprachen übersetzt. Die Premiere
seines drittes Stück, KALKÜL, das den berüchtigten Prioritätsstreit zwischen
Newton und Leibniz behandelt, fand in San Francisco (2003), London (2004), Dublin (2005) und Coimbra (2011) statt und wurde im Mai 2005 als Kammeroper (Komponist: Werner Schulze;
Regie: Isabella Gregor) von der Studiobühne der Zürcher Oper inszeniert. Die deutsche
Premiere Djerassis Theaterstück EGO fand im Oktober 2005 (Landestheater St.
Pölten) statt und eine größere Tournee (Landgraf) in Deutschland Anfangs 2006.
Die Londoner Premiere seines fünften Stücks, PHALLACY, das den Gegensatz
zwischen Naturwissenschaft und Kunst behandelt, fand im April 2005 am New
End Theatre und dann im King’s Head Theatre und in 2011 in Porto (Teatro do Campo Alegre) statt. Eine deutsche Hörspiel Version (PHALLSTRICKE) wurde vom WDR im März 2006 ausgestrahlt. Sein sechstes Stück, TABUS hatte seine Londoner Premiere im Februar 2006, auf Deutsch in Graz (Theater am Bahnhof) im Juli 2006, in 2008 als amerikanische Premiere in New York City (Soho Playhouse) und in 2010-2011 in Sofia und in anderen bulgarischen Städten. Sein neuestes Stück, VORSPIEL, das sich mit Hannah Arendt, Walter Benjamin und Theodor und Gretel Adorno beschäftigt, ist als Buch auf Englisch, Deutsch und Spanisch in 2011 erschienen.
Djerassi ist der Gründer des Djerassi Resident Artist Program, einer Stiftung
in der Nähe von Woodside, Kalifornien, die Stipendiaten aus den Bereichen
bildende Kunst, Literatur, Choreographie, darstellende Kunst und Musik Wohn- und Arbeitsräume zur Verfügung stellt. Seit ihrer Gründung im Jahre 1982 hat die Stiftung über 2 000 Künstler beherbergt.
Djerassi wohnt in San Francisco, London und Wien.
Denise Parizek studierte Theaterwissenschaft, Kunstgeschichte und Philosophie, arbeitete am Burgtheater als Regieassistentin und Dramaturgiehospitanz. Mit der Theatergruppe offARTvienna verwirklichte sie 6 Theaterproduktionen. (u.a. „Into Ingeborg“ mit Hans Neuenfels, „Lauf nicht immer splitternackt herum“ mit Daniela Kong, Klaus Meininger, Pax Volbracht und „Komm oh Tod, du Schlafes Bruder“ mit Sigrid Schnückel und Heinz Weixelbraun).
Seit 2001 arbeitet sie als Kuratorin und Ausstellungsmacherin im In- und Ausland und lebt in Wien.
Agnes Hamvas ist Kostümbildnerin und Foto- und Installationskünstlerin, lebt und arbeitet in Wien, Bezdan und Budapest.
Sie war bei Filmproduktionen von Peter Kern „King Kongs Tränen“, Karl Pridun „Das bin ich wirklich; böse, besoffen, aber gescheit (Joseph Roth)“, Roland Berger „Geschichte des Grazer Schloßberges “ und „Waiting“ von Daniel Beres beteiligt.
Sie gestaltete die Kostüme für die Tanzperformance von Doris Ulich und Johanna Kienzl, Jean Michele Bruyere/LFK für die Performance „Im Hof von nur einem“ Linz 2009, sowie für die Produktionen von Gernot Plass „Kommunikation der Schweine“, „Erzählung der ganzen Geschichte“, „Sketch“, „Wildnis und Casinos“ und , 2010 für den Märchensommer „Riesenfreund“ von Nina Blum.
Als Bildende Künstlerin stellt sie im In- und Ausland aus.
Astrid Sodomka absolvierte die Wiener Kunstschule und studiert seit 2009 bei Brigitte Kowanz an der Universität für Angewandte Kunst Wien.
In ihren Installationen verlässt sie die Zweidimensionalität der Fotografie und transferiert sie in den Raum. Ein Schwerpunkt ihres künstlerischen Interesses liegt auf Performance, dem sie in ihren Videoarbeiten Ausdruck verleiht.
Sie ist als Foto-, Installations- und Videokünstlerin im In- und Ausland tätig.
Sie lebt und arbeitet in Wien.
Elias Berner hat an der Universität Wien Musikwissenschaften studiert und ist Mitglied und Songwriter der Band Gasmac Gilmore. Er hat für Walter Baco Mozartarien zeitgenössisch adaptiert. Er komponierte die Musik für den in 2010 Cannes gezeigten Berliner Kurzfilm „Tag der Deutschen Einheit", Regie: Kaan Nyjdeci. Sein künstlerischer Ansatz liegt in der Überwindung der Grenzen zwischen U- und E- Musik.
SCHAUSPIELER
WIEN/TIMISOARA
Adresse: str Amforei nr 1 ap 18 Timisoara
E-mail: silvidi2@yahoo.de
Telefonnummer :+40740220566
Geburtsdatum –ort: 17.04.1985, Satu Mare
Ausbildung
2008 Schauspielerin am Deutschen Staatstheater Temeswar
2004-2008: Studentin der deutschen Schauspielklasse an der Musikfakultät der West-Universität Temeswar
1999-2003: “Johann Ettinger” Lyzeum, Satu Mare, Sprachabteilung mit Abschlussabitur
Schauspielerfahrung
2011
*Fanny in „Der Hässliche“ von Marius von Meyenburg, Deutsches Staatstheater Temeswar, Regie Cristian Theodor Popescu
*Elisabeth in “Don Carlos” nach Friedrich Schiller, Deutsches Staatstheater Temeswar, Regie Alexander Hausvater
*Lina in “Die Mountainbiker” von Volker Schmidt, Deutsches Staatstheater Temeswar, Choreographie Florin Fieroiu, Regie Radu Nica
*Claire in “Die Zofen” von Jean Genet, Deutsches Staatstheater Temeswar, Regie Olga Török und Ioana Iacob
2010 *Ofelia in “Shaking Shakespeare” von Lia Bugnar, Deutsches Staatstheater Temeswar, Choreographie Florin Fieroiu, Regie Radu Nica
2009
*Carol Melkett in „Komödie im Dunkeln“ von Peter Shaffer, Deutsches Staatstheater Temeswar, Regie Zeno Stanek
*Dorothy in “Der Zauberer von Oz” nach L. Frank Baum, Deutsches Staatstheater Temeswar, Regie Eva Labadi Megyes
*Liesl in „Meine Lieder, meine Träume- The Sound of Music“ von Howard Lindsay & Russell Crouse, Spielleiterin Simona Vintila
* Mary in „Die kahle Sängerin“ von Eugen Ionesco, Deutsches Staatstheater Temeswar, Spielleiter Alexandru Dabija
*Kafka in “Alles zu seiner Zeit” von David Ives, Deutsches Staatstheater Temeswar, Spielleiter Radu Alexandru Nica
2008
*Anna in „Lieblingsmenschen“ von Laura de Weck, Mitarbeit mit dem Stadttheater Bruneck, Italien, Spielleiter Claus Tröger
*Das Mädchen in „Wir haben alle die gleiche Geschichte“ von Dario Fo und Franca Rame, künstlerische Leitung Enikö Benczö, Regie Silvia Török. One-man show für die staatliche Linzenzprüfung, aufgenommen als Repetoirestück 2009 am Deutschen Staatstheater Temeswar und ausgewählt beim Wettbewerb „Gala Star“ in Bacau, Rumänien.
*Dorothy in „OZ“ nach F L Baum Abschlussprojekt an der Fakultat fur Musik- Schauspielabteilung, Spielleiter Andreas Darida
*Seppi in “Schneewittchen und die sieben Zwerge”, von Simona Vintila, Deutsches Staatstheater Temeswar, Spielleiter Simona Vintila
2007
*Käthchen in “Das Käthchen von Heilbronn” nach H. von Kleist, Deutsches Staatstheater Temeswar, Spielleiter Clemens Bechtel (Lizenzrolle)
Workshops
Sprachkentnisse
2011 Sommerakademie mit Andrei Şerban
2010 Sprechtraining mit Thomas Buts, Professor an der Volkwankschule Essen
2008-2010 Biomachanik mit Niky Wolcz, Professor an der Columbia University New York und Daniel Irizarry, Laura Buttler und David Skeist, New Yorker Schauspieler
2008 Tschehov Workshop mit Yuri Kordonsky
Rumänisch- Muttersprache, Deutsch-zweite Muttersparche, Englisch, Ungarisch, Spanisch
Besondere Fähigkeiten
Tanzen (Ballet,Standart- und Latinotänze, Contact Improvisation, Steptanz), Schwimmen, Karate
REEL http://www.youtube.com/watch?v=iJNep6zeT7k
http://www.youtube.com/watch?v=MmsX2WJtynI
http://www.youtube.com/watch?v=IK8eyLklMSs
Studium an der Schauspielschule Prof. Krauss, Wien
Klassische Sprechausbildung, Abschluss mit Auszeichnung
Zusatzausbildung: Stimmbildung und Atemlehre am Zentrum für Stimme und Sprechen
Diverse Inszenierungen und TV-Produktionen im In- und Ausland
Arbeit als Speakerin für ORF
2009 „Hautnah“, Stadttheater Mödling
2008 „Schnell ermittelt“, ORF
2005 MR Film
2005 „Der Dieb, der nicht zu Schaden kam“, Komödienspiele Porcia
2001 „Ganz der Papa“,Komödienspiele Porcia
1996 „Lauf nicht immer splitternakt herum“, Bezirksfestwochen Neubau
Alex Halka wurde 1985 in Arad geboren. Er studierte die Schauspielkunst an der deutschen Schauspielabteilung im Rahmen der Musikhochschule der West-Universität Temeswar. Er hat in den Kurzfilmen „Are you still there“, „Mind“ und „Fam. Singur“ von Andrei Jecza gespielt. Andere Projekte an denen er sich beteiligte:
Er spielte die Rolle „Beno“ im Theaterstück "Tempo! Tempo!", von Thomas Richhardt, Regie: Traian Şoimu, 2008, ein Projekt des Deutschen Kulturzentrums Temeswar und des Literaturhauses Stuttgart. Er nahm am Studentenprojekt „Sieben Sekunden“, von Falk Richter teil und spielte in „O întâmplare stranie“, nach Paul Ioachim, eine Aufführung, die im Rahmen des „International Youth Festivals“ 2004 in Gent / Belgien gezeigt wurde.
Vorstellungen:
Der Hässliche - Lette
Don Carlos - Gefangene/ Revolutionäre
Shaking Shakespeare - Claudius
Die Sehnsucht namens Freiheit
Goethe_Lenau_Faust, Erkundung eines Mythos - Mephistofeles
Don Juan - Don Juan
Alles zu seiner Zeit - Bill
Schneewittchen und die sieben Zwerge - Schlafmütz
Fisch zu viert - Rudolf Moosdenger
Das Käthchen von Heilbronn - Contele Otto von der Flühe, Rat des Kaisers
Die Dreigroschenoper - Walter, genannt Trauerweiden-Walter
Für alle 3 Inszenierungen Stimmen von Band:
Fräulein X
Anneke Kim Sarnau, Film- und Fernsehschauspielerin, lebt zur Zeit in Berlin, war Ensemblemitglied des Burgtheaters Wien.
Filmproduktionen:
2007 Nicht von diesem Stern - Up! Up! To the sky, R: Hardi Sturm
2005 FC Venus, R:Ute Wieland
2004 Fremde Haut , R: Angelina Maccarone
The Constant Gardener, R: Fernando Meirelles
Freundinnen, R: Tobias Stille
2003 Wedding Daydream, R: Ansgar Ahlers
2002 Sie haben Knut, R: Stefan Krohmer
TV Produktionen:
2010 Polizeiruf Rostock - Alles oder Nichts, R: Christian von Castelberg
Uns trennt das Leben, R: Alexander Dierbach
Tatort - Die Heilige, R: Jobst Oetzmann
Polizeiruf Rostock - Feindbild, R: Eoin Moore
Auszeichnungen:
2009 Grimme-Preis in der Kategorie "Fiktion" für "Ihr könnt Euch niemals sicher sein"
2009 "Max-Ophüls-Preis" für Marvin Krens Kurzfilm "Schautag"
2008 3sat-Zuschauerpreis für "Ihr könnt Euch niemals sicher sein"
2007 Nominiert für den Deutschen Fernsehpreis in der Kategorie "
Beste Nebendarstellerin" für "Dr. Psycho"
2003 Bayerischer Fernsehpreis für "Die Hoffnung stirbt zuletzt"
2003 "Lilli-Palmer-Gedächtniskamera" als beste Nachwuchsschauspielerin ("Die Hoffnung stirbt zuletzt")
2002 "Goldener Gong" für "Die Hoffnung stirbt zuletzt"
2002 Grimme Preis mit Gold für "Die Hoffnung stirbt zuletzt"
2002 Deutscher Fernsehpreis / Beste Hauptdarstellerin ("Ende der Saison" / "Die Hoffnung stirbt zuletzt")
2001 Grimme Preis mit Gold für "Ende der Saison"
Walter Benjamin:
Stefan Wieland, Ensemblemitglied des Burgtheater Wien, lebt und arbeitet zur Zeit in Wien.
Spielte an der Freien Volksbühne in Berlin und am Berliner Schillertheater. Filmengagements bei J.L. Godard, H. Neuenfels, V. Hitz, Gerald Liegl u.a.
Momentan ist er in folgenden Produktionen am Burgtheater zu sehen:
"Faust I", "Faust II" von Matthias Hartmann, "Peking Opel“ von Renée Pollesch, "Rasmus, Pontius und der Schwertschlucker" von Annette Raffalt, „Perikles“ von Stefan Bachmann „Das Weite Land“ von Alvis Hermanis.
Berlin
CHARLOTTE ULLRICH
Schulstr. 10, 16949 Putlitz
Tel. 0172 731 21 69 info@charlotte-ullrich.de
www.charlotte-ullrich.de
Agentur: ZAV Berlin, Herr Melzer, Tel.: 030-55 55 99 68-30
Demoband
Jahrgang 1960
Spielalter 34 – 44 Jahre
Äußeres 163 cm, sportlich-schlank, schwarze Haare, grau-grüne Augen
Sprachen Englisch, Französisch
Dialekte Sächsisch, Rheinisch (Ruhrpott)
Sportarten Judo, Badminton, Yoga
Gesang/Stimmlage Chanson, Jazz, Schlager/Mezzosopran
Instrumente Percussion, Violine
Führerschein Auto und Motorrad
Ausbildung
2006 Camera Acting II – Seminar, Dozent: Lou Binder, MfA
1987-1990 Schauspielausbildung an der staatl. anerkannten Schule „Die Etage“, Berlin
1983-1986 Studium d. Kunstgeschichte u. Theaterwissenschaften, Erlangen u. Bonn
Theaterengagements
2010 Theater Melone, Innsbruck
2008 Theatergastspiel auf Schloss Stolpe, Usedom
2008 Lütkendorfer Kunstfest
2006-2007 Tiroler Landestheater, Innsbruck
2003 Gastspielreise mit „Die Theatermacher“, Hamburg
2001-2002 Tiroler Landestheater, Innsbruck
1997-2001 Ulmer Theater
1993-1997 Staatstheater Braunschweig
1992-1993 Kommunales Kinder- u. Jugendtheater, Frankfurt/M.
1992 Gastengagement am Mahagony Theater, Berlin
1991-1992 Wiener Festwochen mit Jan Fabre-Produktion
1990-1991 Gastengagement am Ensemble Theater, Berlin
Film und Fernsehn
2010 Conny „Junggesellin“ , Regie: A. Linke Bauhausuniversität Weimar
2010 Frau Raumer „Eine wie keine“, Regie: Tina Kriwitz SAT 1
2008 Frau Blumenthal „Folge mir“, Regie: Johannes Hammel Kino
2005 Frau Beier „Nikola“, Regie: Richard Huber RTL
2003 Hausfrau „Hausfrauenzauber“, Regie: Julia Panse HFF Potsdam
2001 Verkäuferin „Löwenzahn“, Regie: Wolfgang Teichert ZDF
2001 Krankenschwester „Unsterblich wie die Götter“;
Regie: Andreas Neuhaus Deutsche Welle
Schulstr. 10, D-16949 Putlitz, Tel.: 0177 611 4911
Agentur: ZBF Berlin, oder www.cp-agentur.de
Jahrgang 1966
Äußeres 173 cm, sportlich-schlank, braune Haare, braune Augen
Sprachen Englisch, Französisch
Dialekte Berlinisch, Ruhrpott-westfälisch
Sportarten Aikido, Fechten, Scating
Gesang/Stimmlage Chanson/ tiefer Alt
Führerschein Motorrad und Auto
Ausbildung
1990-1993 Schauspielausbildung an der Otto-Falckenberg-Schule, München
1991-1992 Sprecherseminar beim Bayerischen Rundfunk, München
Stipendium des Deutschen Bühnenvereins
2008-2009 Weiterbildung zur Kulturmanagerin an der FH Potsdam
Theaterengagements
2011 Gastengagement am Theater Bielefeld
2008 freie Regiearbeit, Kunstfestproduktion
2007 Engelbrot, Berlin; Lesungen und Hörfunk
2006 Brick 5, Wien
2004 Kunstforum Hellerau, Dresden
2003 Podewil, Berlin
2001 Residenztheater, München
1998-2000 Ulmer Theater
1997 Salzburger Festspiele
1996-1998 Tübinger Zimmertheater
1996 Maxim-Gorki-Theater, Berlin
1995 BAT-Studiobühne, Berlin
1994 Kunstfest Weimar
1993-1995 Burgtheater, Wien
1991-1993 Münchner Kammerspiele
Film und Fernsehen
2009 Mutter „Warzenputtel“, Regie: Oliver Philipp freie Produktion
2008 Dr. Henschel „SOKO Leipzig“, Regie: Oren Schmuckler UFA
2003 Frau Getzler „Abschnitt 40“, Regie: Rolf Wellingerhof typhoon
2001 Greta „Johanna und Belfu“, Regie: Halise Baydar freie Prod.
2000 Beamtin „Kleine Kreise“, Regie: Jakob Hilpert DFFB Berlin
1999 Polizistin „Deutsche Angst“, Regie: Marcus Lenz DFFB Berlin
1997 Mutter „Der Waldmeister“, Regie: Simon X. Rost Filmakadem, Ludwigsburg
1999-2006 Melanie Schmidt „Hinter Gittern“ Grundy UFA
born in Germany Studied painting at the Academy of Fine Arts in Vienna.
He worked as an actor at Burgtheater Wien with Einar Schleef.
Since 2000 he exhibited in Austria, Germany and Spain Collaboration with several Galleries such as
Gallery 5020, Salzburg Hilger Contemporary, Vienna Galerie Kubus Hannover BBk Galerie Oldenburg Schleifmühlgasse 12-14, Vienna.
He also illustrated several Editorials in Magazines like Vogue Germany Hekmag Cosmopolitan
As well as advertising campaigns all over Europe Volvo, Austrian Airlines, Nivea, Saatchi & Saatchi, Jung von Matt, TBWA.
He also works as a photographer (Portrait/Still Life/Food)
For more detailed Information:
www.matthias Bade.de
